das kleine F „zum Zweiten“

Es war wieder soweit: eine versteckte Läufigkeit wie sie im Buche steht,  Progesteronwerte die bestätigen, daß nix geht und eine Standhitze, die jeden Züchter frohlocken läßt…

Oder auch: Finchen (Flugsvinn) und ich waren nochmal in Soest und haben einen zweiten Versuch gestartet. Durch Zufall habe ich entdeckt, daß sie läufig ist bzw „sein muß“… mir fiel auf, daß sie ständig hinter ihrer heißen Mama Cheyenne herlief und jede Pipi-Stelle von ihr markierte. Das kam mir komisch vor. Also den Hund geschnappt, Hintern hoch und siehe da SOOO eine dicke Schnalle- der Küchentuch-aufdrück-Test war allerdings negativ.  Egal, ab zum Tierarzt, Progesterontest. Am nächsten Tag das Ergebnis: sehr niedrig, bitte in drei Tagen nochmal, um zu sehen, ob er ansteigt oder bleibt/fällt. Im ersteren Fall können wir durchstarten, in den beiden letzten Fällen wäre es leider mal wieder zu spät. Trotzdem schnell in Soest angerufen… alles klar, sie wären zuhause, der Rüde fit…

Das Ergebnis vier Tage später war dann frustrierend. Finchen war auch noch immer nicht am Bluten. Eine stille Hitze vom Feinsten. Und der P-Wert hat sich nicht verändert. Also aus die Maus, wieder nix.

Drei Tage später zwei Tröpfchen Blut… danach drei Tage später beim Popokraulen bevor ich zur Arbeit mußte sprang die Rute auf Seite und der Rücken ging leicht durch. . . HUCH !!!! Es will zum Rüden!

Von der Arbeit aus die Züchter in Soest angerufen… Chef ließ mich früher gehen.. Ab nach Haus, Papiere gerafft, Dackel in die Tasche gestopft, ab zum Hbf, Ticket ziehen, rin in den Zug.

Wir waren am darauf folgenden Tag nochmal dort und die Standhitze von Finchen war wie aus dem Lehrbuch, der Deckakt übrigens auch. Also wenn DAS nichts geworden ist, dann hat sich das Thema Finchen und Zucht erledigt. Denn langsam wird sie zu alt für den ersten Wurf ( am 19.3. wird sie vier) und da die Deckbereitschaft bei ihr nach zwei Tagen wieder vorbei war, und auch danach weder Blut noch sonst irgendwelche Läufigkeitsanzeichen zu sehen waren, soll es dann eben nicht sein.

So eine Hündin ist mir noch nicht untergekommen. Ich kenne zwar Unregelmäßigkeiten bei den Läufigkeitsintervallen oder auch mal eine versteckte Hitze oder mal sehr lange Blutungszeiten – aber von nur einem bzw jetzt zwei Tagen Deckbereitschaft hab ich noch nichts gehört.

Ja – langer Rede kurzer Sinn… wenn alles klappt, haben wir hier vom Lohauser Feld Anfang Mai wieder Nachwuchs. 26/28 Tage nach Deckakt (24./25.03.) kann Ultraschall gemacht werden… ich bin gespannt!!!

na, DAS BIld geht doch richtig !

Tom Tom von der Rottlinde, der kleine Wirbelwind – wieder nichts mit Fotos, daher habe ich das Bild vom letzten Mal genommen.. lach

Ich hoffe, daß ich ab Anfang Mai mit solchen Bildern kommen kann-

der G-Wurf… Gizmo-Glymur-Gwenny-Giacomo, gleicher Papa aber Finchens Mutter Cheyenne war hier noch am Zaubern…

Der kaputte Rücken

In dem Dezember „Dachshund“, der Vereinszeitung des DTK, ist ein sehr interessanter Artikel über den Dackelrücken bzw das Thema Bandscheibenvorfall, es wird beschrieben, welche Stadien es geben kann und was man tun kann, um einem BS-Vorfall entgegen zu wirken. Daß es nur Empfehlungen sind, möchte ich noch extra betonen, passieren kann es trotzdem, aber man kann ja ein wenig auf seinen Hund und dessen Rücken achten.

Der Artikel entspricht in gekürzter Form einem Vortrag des Herrn Dr.med.vet.Sven Oloff, Kleintierklinik Lustmühle in der Schweiz und ich möchte die Vorbeuge-Tips hier weitergeben, denn wie gesagt – es kann nicht schaden, etwas achtsam zu sein!

Hier also das Zitat aus dem Dachshund, Ausgabe 12/2015:

„Vorbeugend kann eine Menge zur Vermeidung getan werden:

-Lassen Sie Ihr Tier mit warmer Muskulatur Treppen und kleine Abhänge rauf und runter laufen: das trainiert die Rückenmuskulatur.

Kein Schwimmen: Denn Ihr Tier kann nicht Rückenschwimmen und somit wird die Wirbelsäule in die falsche Richtung verbogen- und die Bandscheibe erheblich belastet.

-Vermeiden Sie erhöhte Schlafplätze für Ihr Tier, von dem es mit kalter Muskulatur herunterspringen wird (sei es normal oder plötzlich, zB. beim Klingeln an der Haustüre) -dieses ist extrem belastend und bandscheibenschädigend.

-Gleichmäßiges ausdauerndes Laufen trainiert bzw stärkt den Rücken und entlastet die Bandscheibe – Toben schädigt nachhaltig.

Kein extremes Spielen und Toben mit anderen Hunden -schon gar nicht im Welpen- und Junghundealter. Wussten Sie, dass ein sich massiv überrollender Rücken bei einem Rennen mit Aufprall bei einem Körpergewicht von 5 bis 7 kg in eine Belastung zwischen 50 und 70kg gerät?

-Kein Agility, Frisbee, Flybann, Dog diving im Welpen- und Junghundealter.

-Langsame Steigerung der Belastungen bei jagdlicher Ausbildung. 3 bis 9 Monate alte Jungtiere haben im Jagdeinsatz noch nichts verloren.

-Auf gute, artgerechte Ernährung achten. Nassfutter statt Trockenfutter -vor allem in den ersten Lebensmonaten des Hundes, sonst drohen Probleme durch den Feuchtigkeitsentzug.

Nicht überfüttern 

Das mit dem Schwimmen fand ich „interessant“ – aber einleuchtend, wir schwimmen ja auch in Rückenlage, wenn wir es gut mit dem Rücken meinen.. allerdings sind wir Zweibeiner… das werd ich mal noch hinterfragen, aber ich denke, das hat Hand und Fuß…

Für alle, die oben Ambrosius auf dem Foto erkannt haben.. NEIN, kein BS-Vorfall… er ist  noch immer topfit!!!

Ich habe ihn nur ausgewählt, weil er so eine korrekte Rückenlinie hat, sehr muskulös ist, gnadenlos sein Gewicht von 7kg hält und trotz seiner 14+ noch immer in einer 1-a-Kondition ist, er läßt es sich nicht nehmen, zwar im Seniorentempo, am Fahrrad eine gewisse Strecke mitlaufen zu wollen (lauter Protest aus dem Fahrradkorb, dem ich dann nachgegeben habe und es selber nicht glauben wollte…3km….)

Urlaubs-Nele

Neles Familie macht wieder Wanderurlaub in den Bergen… das ist für die Senioren nichts mehr und ständig im Rucksack durch die Gegend getragen werden findet sie auch doof… aaaalso wird das Täschchen gepackt und ab zur alten Familie, Urlaub zuhause beim Lohauser Feld! Heute hatten wir Bilderbuchwetter und so ging es mit der ganzen Mannschaft zum Rhein… HERRLICH !!! Und – auch wenn es nicht so aussieht, die kleine Nele / Britta vom Lohauser Feld ist im April ZEHN Jahre alt geworden, in ihrem Fall sagen wir mal, zehn Jahre jung geworden !

Bernstein

Zur Zecken- Hauptsaison habe ich wieder ein paar Bernsteinbänder vorgefertigt.

Im Moment habe ich noch einen Lieferungsengpass- Gruß an die Post, der Streik ist Klasse..!- und kann daher nur begrenzt auf individuelle Wünsche eingehen… Einfach anfragen, was machbar ist.

Die unterschiedlichen Preise bei gleichem Halsumfang basieren auf der Machart (geknotet = weniger Steine, also günstiger, auf gefädelt = erheblich mehr Steine) und auch auf der Art und Größe der Steine

Folgend nun die derzeit erhältlichen:

A

…Dackel – ein halber Hund hoch, anderthalb Hund lang… Robert Lembke